Blick in die Galerie B


Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Jubiläum "20 Jahre Galerie B" wird es dieses Jahr erstmals keine Einzelausstellungen geben. Vielmehr werden Arbeiten meiner „Stammkünstler“ in wechselnden Gruppenausstellungen präsentiert und somit auch die vielen Facetten zeitgenössischer Kunst aus Glas sichtbar. „So habe ich Glas noch nie gesehen“, lauten oftmals die erstaunten Kommentare nach einem Besuch in meiner Galerie. Es freut mich, wenn die Menschen die Faszination des Materials entdecken, aus dem sich so viel Unterschiedliches gestalten lässt. Werfen Sie doch einmal einen Blick auf unsere Homepage (www.galerieb.de) und lassen Sie sich von dem neuen Newsletter zu einem Ausstellungsbesuch anregen oder von einem kulinarischen Tipp verführen.

Herzliche Grüße,

Ihre

Barbara Koppelstätter

Aktuelle Ausstellung

Josepha Gasch-Muche - Franz Xaver Höller - Julius Weiland
7. April 2012 bis 7. Juli 2012

Gasch-Muche, Höller, Weiland Drei Künstler eröffnen den Jubiläumsreigen, bei dem alle zwei bis drei Monate eine kleine Gruppe von Künstlern aus der Galerie B vorgestellt werden. Glas verbindet sie alle, aber ihre Ausdrucksformen sind extrem verschieden. Den Anfang machen drei Künstler aus Deutschland: Josepha Gasch-Muche, Franz Xaver Höller und Julius Weiland.
Hauchdünne, gesplitterte Glasflächen schichtet Josepha Gasch-Muche auf Leinwände oder feste Untergründe. Die Künstlerin verarbeitet tausende von kleinen Display-Gläsern in faszinierende Kunstwerke. Unterschiedlicher Lichteinfall verändert die Objekte immer wieder aufs Neue. Geometrische Formen wie Quadrat und Pyramide stehen dieses Mal im Zentrum. Gasch-Muche, Höller, WeilandFranz Xaver Höller schafft sehr oft mehrteilige Objekte, meist Paare. Der 1950 geborene Künstler gilt international als einer der Meister der Glasgravur. Polarität bestimmt unser Leben: Tag - Nacht, Leben - Tod, das Verbindende - das Trennende, davon lässt sich Höller inspirieren. Julius Weiland nutzt für seine Skulpturen unterschiedliche Materialien wie Glas, Kunststoff und Neonfarben. Seinen Durchbruch schaffte Julius Weiland mit großformatigen Objekten durch das Verschmelzen zahlloser Abschnitte maschinell gezogener Glasröhren, die eigentlich für die Laborindustrie produziert werden. Weiland ist 1971 in Lübeck geboren. Seine bunten Klarglasobjekte wachsen als echte Hingucker filigran in die Höhe.
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Vorschau

Nicole Chesney, Bernard Dejonghe und Colin Reid
17. Juli bis 29. September 2012

Drei internationale Künstler stehen im Mittelpunkt der Sommerausstellung. Bei allen spielt die Natur eine große Rolle. Verspiegeltes Glas dient der amerikanischen Künstlerin Nicole Chesney als Leinwand. „Wie Nebel, der in der Luft hängt und Wolken, die über den Himmel ziehen“, beschreibt die Künstlerin selbst ihre Arbeiten. Nicole Chesney, Bernard Dejonghe und Colin ReidSie tupft Farbe auf sandgestrahltes Spiegelglas, später entfernt sie die Pigmente wieder mit Seidenpapier. Es entstehen wunderbar luftig, leichte und dennoch haptische Arbeiten, so transparent und vergänglich wie ein kostbares Naturphänomen.
Auch dem aus Frankreich stammenden Künstler Bernard Dejonghe dient die Natur als Inspirationsquelle, genauer, seine Expeditionen in die Sahara. Klare geometrische Formen, Kreise, Dreiecke, vertikale und horizontale Linien, bestimmen seine Arbeiten. Dejonghe lebt in der Einöde der Provenzalischen Alpen und sagt über seine Arbeiten: „Ich produziere keine Bilder, ich erzähle keine Geschichten. Meine Glasblöcke stehen durch ihr Verhältnis von Raum und Maßstab in direktem Bezug zu mir oder dem Betrachter.“ Zwei bedeutende Arbeiten von Dejonghe hat Bill Gates für seine Sammlung erworben.
Colin Reid, Jahrgang 1953, aus Großbritannien gilt weltweit seit vielen Jahren als einer der bekanntesten Künstler, die mit dem Material Glas arbeiten. Er holt sich seine Anregungen mitunter in Botanischen Gärten, formt Blätter aus Glas, die er als massive Tischplatten auf Stahlfüße legt, wobei die Eisenträger die Umrisse des Blattes darstellen. Damit ist auch ein Vexierspiel von Innen und Außen gegeben, von Hülle und Inhalt. Ausstellungen in aller Welt und zahlreiche internationale Preise begleiten sein Werk. Reid formt Skulpturen, die teilweise an kristalline Formen erinnern, die manchmal wie Muscheln etwas bergen und oft auch gerade aus dem Kontrast zwischen den beiden Materialien Glas und (meist verrostetem) Stahl ihre aparte Schönheit und den starken Reiz schöpfen. Zuletzt sorgte er mit großen Skulpturen im öffentlichen Raum für Aufsehen, ein Beispiel dafür ist eine 3,50 Meter hohe Glasplastik in einer Bücherei in Shanghai.

Tipp

„In the name of love“ Skulpturen aus Glas in München

Ausstellung der Alexander Tutsek-Stiftung Liebe hat viele Facetten: Ob plakativ, wie die gläsernen Herzen am Fleischerhaken oder ästhetisch veredelt wie das aus Glas geformte HIV-Virus oder als innige Zweisamkeit, hier werden die vielen Facetten von Liebesleid und Liebesglück anschaulich. Die Ausstellung der Alexander Tutsek-Stiftung in München „In the Name of Love“ zeigt bis 7. November 2012 die vielen Gesichter der Liebe. Nicht nur die helle, erwünschte Seite der Liebe wird beleuchtet, sondern auch ihre verborgene, geheimnisvolle, dunkle. Und dies mit einem Material, das in der Kunst eher selten zu sehen ist: Glas und Mixed Media. In der schönen Schwabinger Jugendstilvilla der Stiftung werden 30 Objekte von 26 Künstlerinnen und Künstlern aus der ganzen Welt ausgestellt.
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Baden-Baden-Tipp

Große Copley Retrospektive im Museum Frieder Burda

Große Copley Retrospektive im Museum Frieder Burda Sie sind frech, farbenfroh und voller Humor: die Gemälde des amerikanischen Malers William Copley gilt es hierzulande noch zu entdecken. In öffentlichen Museen wurde er bisher selten gezeigt. Der Sammler Frieder Burda hat sich jedoch schon früh für die zwischen Pop-Art und Surrealismus gehaltenen, durchaus freizügigen Bilder interessiert. Er besitzt rund 20 Arbeiten von Copley, der sich zeitlebens mit den erotischen Beziehungen zwischen Männern und Frauen beschäftigte. Ergänzt wird die Schau durch Bilder aus dem Nachlass und Leihgaben großer Museen. Bis 10.06.2012
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Gourmet-Tipp

Restaurant AIDA im Festspielhaus Baden-Baden

Restaurant AIDA im Festspielhaus Baden-Baden Die Verlockungen auf der Speisekarte klingen mindestens so gut wie das musikalische Programm im Festspielhaus. Das Restaurant Aida im Festspielhaus Baden-Baden bietet kleine und große kulinarische Köstlichkeiten, teils auf den Spielplan abgestimmt: tanzt beispielsweise auf der Bühne das New Yorker Ballet, dann serviert die Küche als Dessert amerikanischen Cheesecake, Heidelbeer-Muffin oder Cashew-Sauerrahm-Eis. In den großzügigen hohen Hallen des ehemaligen Bahnhofes ist das Ambiente großstädtisch, edel und doch gemütlich. Feine Menüs mit Kalbsleberstreifen in Balsamico und Pastinakensuppe an Muskatblüte, Speisen à la carte, Pausenarrangements oder ein Cocktail an der Bar: im Aida werden Gaumenträume wahr. Das „Aida“ öffnet zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn und serviert warme Küche bis Mitternacht. Tischreservierung unter 0 72 21/ 30 13-325.
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Wein-Tipp

„Filigran, schlank und fruchtig“: der neue Jahrgang vom Weinbau Christoph

Weinbau Christoph Auch der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg Lothar Späth ist begeistert von diesem feinen Wein: „Der Riesling Christoph ist ein wunderbar leichter, badischer Riesling: filigran, schlank und fruchtig“, urteilt Späth. Leicht perlend, das Glas in eine herrlich gelbgoldene Farbe tauchend, entfaltet sich der spritzige Riesling von Weinbau Christoph zu einer wahren Freude. Er gilt als Geheimtipp in der Branche. Die Rebflächen befinden sich in Neuweier (Altenberg) am Fuße der Yburg. Neben dem Riesling gehört Klosterpförtle zum Spitzenprodukt des Weinbau Christoph. Diese ausbalancierte Cuvée aus Weißburgunder, Riesling und Rivaner betört durch kräftigen, fruchtigen Geschmack und passt wunderbar zu Geflügel oder Fleischgerichten.
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