„Gläserne Geschöpfe“ - Skulpturen von Susan Liebold und Mari Mészàros

13. Mai bis 30. September 2014 14. Februar 2015

Susan Liebold, 1977 in Neuhaus am Rennweg geboren, studierte an der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design in Halle. Sie lebt und arbeitet in einem alten Gaswerk im waldreichen und hügeligen Thüringen. Der Wald inspiriert sie ebenso wie die Unterwasserwelt der Tiefsee zu ihren gläsernen Skulpturen: mal sind es eher Pilze, mal Quallen oder kleinste biologische Wesen, die sie in bizarren Formen und filigranen Gebilde aus Glas verwandelt und oftmals in mystisches Licht taucht. Die Besonderheit ist, dass sich die Objekte durch den Wechsel zwischen Weißlicht und UV-Licht verwandeln. So erscheinen sie kristallklar oder geheimnisvoll phosphoreszierend.

Aus Ungarn stammt Mari Mészàros, die sich vorwiegend mit weiblichen Körpern und Gesichtern befasst. Meist sind es Körperfragmente, die sichtbare Spuren des Lebens, beziehungsweise der vergehenden der Zeit tragen. Mari Mészàros interessiert sich mehr für den Teil, der das Ganze in sich trägt, als für das Ganze an sich. „Ich verwandle menschliche Körper in Objekte, ein zukünftiges Dokument ihres augenblicklichen Daseins. Dafür verwende ich Glas, da Glas so fragil ist wie der Mensch und so stark wie die Menschheit“, erklärt die Künstlerin.

Ihre beeindruckenden Werke hängen an der Wand oder stehen im Raum. Sie verwendet farbiges Glas in zarten Tönen, mal grünliches oder auberginefarbenes Glas. Zuerst fertigt sie einen Gipsabdruck vom Körper, aus dem sie dann ihre Glasskulptur in der Fusing-Technik schafft, dabei wird Glas auf einer Gipsschamottform geschmolzen: glassy bodys, gläserne Körper, fein und zerbrechlich, doch auch stark und kompakt.

 

Susan Liebold

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