Ann Wolff
„LIVE“

17. Oktober 2011 – 29. Februar 2012 verlängert bis 31. März 2012

Die Künstlerin Ann Wolff versteht es, die Besonderheiten des Materials Glas zur Geltung zu bringen: Kontur, Oberfläche, das Verhältnis von Innen und Außen, das Durchdringen der Schichten und Formen gewinnt hier neue Bedeutung. Einer verborgenen Spur folgend macht sie innere Landschaften sichtbar.

Die Galerie B, Glas der Gegenwart in Sinzheim/Baden-Baden zeigt unter dem Titel „LIVE“ vom 17. Oktober 2011 bis 29. Februar 2012 aktuelle Arbeiten der Künstlerin.

Was steckt hinter der Maske? Diese Frage stellt sich Ann Wolff immer wieder seit Jahren. In ihrer Arbeit „April“ zeigt sie zarte Konturen eines Gesichtes in einen goldbraunen Glasblock gegossen. Die Psychologie hinter der Fassade ist immer wieder Thema ihrer Arbeiten. Aufgrund der Vielschichtigkeit, der Farben, des Volumens und der spannungsreichen Formgebungen laden die Skulpturen zum meditativen Betrachten ein.

Ann Wolff machte als eine der Gründerinnen der internationalen Studioglasbewegung bereits Ende der 60er Jahre weltweit auf sich aufmerksam.

In ihrer 50 Jahre langen Karriere hat die Bildhauerin immer wieder Werke geschaffen, die zum Nachdenken anregen.  Gerade das Material Glas wirkt einerseits transparent andererseits doch als feste Masse. Die Möglichkeit des Durchschimmerns verstärkt die sinnliche Wahrnehmung. Kein anderes Material kann man gleichzeitig anschauen und durch schauen. Die Künstlerin hat sich ein Leben lang mit dem Material Glas beschäftigt. Durch Glas hat sie der Welt Einblicke in ihre ästhetische Empfindsamkeit gewährt und sehr homogene Objekte geschaffen.

Weiblichkeit und Behausung sind immer wieder Themen, die bei ihr eine große Rolle spielen. Meist sind ihre Objekte einfarbig, oft in warmen Erdtönen gehalten. Sie strahlen Ruhe und Kraft aus. Ann Wolff wollte mehr als geformte Oberflächen, sie hat das Glas in verschiedenen Aggregatszuständen bearbeitet, geformt, gegossen, bemalt. Mal kamen dabei abstrakte Objekte heraus, mal Figuren, die Geschichten erzählen. Was macht mich stark? Wann ist etwas Kunst? All solche Fragen beschäftigen Ann Wolff für die auch Bewegung und Tanz wichtig sind. Im Tanztheater durfte sie Proben mit  Pina Bausch erleben, machte Skizzen und formte davon ausgehend Glasobjekte. In der Galerie B sind hauchzarte Zeichnungen und Arbeiten aus Glas dieser außergewöhnlichen Künstlerin zu sehen.

Ann Wolff ist 1937 in Lübeck geboren, hat eine Ausbildung an der Hochschule für Gestaltung in Ulm absolviert, danach als Designerin in Schweden gearbeitet. Von 1993 bis 1998 lehrte Ann Wolff als Professorin an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Sie arbeitet heute als freie Künstlerin in Schweden und Berlin. Die schwedische Königsfamilie hat mehrere Arbeiten von Ann Wolff erworben.

Sie erhielt zahlreiche internationale Preise, darunter 1977 den bedeutenden Coburger Glaspreis, 1988 den Bayerischen Staatspreis, 2005 den Jurypreis des Toledo Museum of Art, 2008 den Award of Excellence der Smithsonian Renwick Collection Washington USA. Ihre Arbeiten waren weltweit bereits in zahlreichen Einzelausstellungen zu sehen.

 

Die schwedische Künstlerin Ann Woff erhält den europäischen Kulturpreis der Stiftung Pro Europa

2011 Die schwedische Künstlerin Ann Wolff erhält den Europäischen Kulturpreis der Stiftung PRO EUROPA 2011. Erstmals wird dieser Preis an eine Schwedin vergeben. Ann Wolff wird damit für ihre künstlerischen Leistungen geehrt, in denen sie sich auch auf europäische Traditionen bezieht. Seit Mitte der 1960er Jahre hat Ann Wolff aus massiv gegossenem Glas kraftvolle und zugleich sensible Skulpturen geschaffen: figurativ und abstrakte Meisterwerke aus Farbe und Transparenz. Sie gilt als eine der wichtigsten Wegbereiterinnen der Studioglas-Bewegung in Europa und hat das Material Glas über die Grenzen hinaus berühmt gemacht.

Die Auszeichnung wird am 12. Dezember 2011 um 17.30 Uhr in der Universität Strasbourg vergeben und geht an hochrangige Persönlichkeiten für ihr nachhaltiges Engagement um die Kultur Europas. Weitere Preisträger neben Ann Wolff sind dieses Mal noch Jean Claude Juncker, Premierminister von Luxembourg.

Eine Einzelausstellung mit Arbeiten von Ann Wolff ist momentan in der Galerie B, Glas der Gegenwart in Sinzheim/Baden-Baden zu sehen. Unter dem Titel „LIVE“ werden bis 29. Februar 2012 aktuelle Arbeiten der Künstlerin gezeigt.

Die Psychologie hinter der Fassade ist immer wieder Thema ihrer Arbeiten. Aufgrund der Vielschichtigkeit, der Farben, des Volumens und der spannungsreichen Formgebungen laden die Skulpturen zum meditativen Betrachten ein.

In ihrer 50 Jahre langen Karriere hat die Bildhauerin immer wieder Werke geschaffen, die zum Nachdenken anregen. Die Verbindung zur Galerie B reicht bereits 20 Jahre zurück. Immer wieder hat Wolff in Sinzheim ihre Arbeiten präsentiert. Gerade das Material Glas wirkt einerseits transparent andererseits doch als feste Masse. Die Möglichkeit des Durchschimmerns verstärkt die sinnliche Wahrnehmung.

Weiblichkeit und Behausung sind wiederkehrende Themen, die bei ihr eine große Rolle spielen. Meist sind ihre Objekte einfarbig, oft in warmen Erdtönen gehalten. Sie strahlen Ruhe und Kraft aus. Ann Wolff wollte mehr als geformte Oberflächen, sie hat das Glas in verschiedenen Aggregatszuständen bearbeitet, geformt, gegossen, bemalt. In der Galerie B sind 22 Werke, hauchzarte Zeichnungen und Arbeiten aus Glas, zu sehen.

Ann Wolff ist 1937 in Lübeck geboren, hat eine Ausbildung an der Hochschule für Gestaltung in Ulm absolviert, danach als Designerin in Schweden gearbeitet. Von 1993 bis 1998 lehrte sie als Professorin an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und arbeitet heute als freie Künstlerin in Schweden und Berlin. Die schwedische Königsfamilie hat mehrere Arbeiten von Ann Wolff erworben.

Sie erhielt zahlreiche internationale Preise, darunter 1977 den bedeutenden Coburger Glaspreis, 1988 den Bayerischen Staatspreis, 2005 den Jurypreis des Toledo Museum of Art, 2008 den Award of Excellence der Smithsonian Renwick Collection Washington USA. Ihre Arbeiten waren weltweit bereits in zahlreichen Einzelausstellungen zu sehen.


Ann Wolff erhält den Europäischen Kulturpreis der Stiftung PRO EUROPA 2011
(PDF) , deutsch


ANN WOLFF: A RETROSPECTIVE

(PDF) 3,4 MB, deutsch / english

AMERICAN CRAFT
(PDF) 3,3MB, englisch

 

 

DROTTNING-411

Head and Head Head and Head M77-DOUBLING-amber Doubling Amber, Formschmelze Wilhelm Wilhelm Double Darling Double Darling (2006), Formschmelze, 50 x 68 x 15 cm Lost Blues Lost Blues (2007), Formschmelze, 58 x 49 x 16 cm Step Out Wilhelm Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Ann Wolff 2011 Jean-Claude Trichet, Ann Wolff, Jean-Claude Juncker